FAQ - Profilglas


Transparente Wärmedämmung

oder kurz TWD bezeichnet Materialien die eine gute Wärmedämmung mit einer hohen Lichtdurchlässigkeit verbinden. Dies können Waben- bzw. Kapillarstrukturen, Hohlkammerstrukturen oder Aerogele (ein lichtdurchlässiges Granulat) sein. Alle Materialien streuen mehr oder weniger das einfallende Licht, genau genommen müsste man diese Materialien daher als „Transluzente Wärmedämmung“ bezeichnen. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich aber der Begriff Transparente Wärmedämmung (TWD) durchgesetzt, da er die hohe Lichtdurchlässigkeit der TWD-Materialien verdeutlicht.

U-Profilglas / Bauglas

Profilglasfassaden sind auch unter dem Begriff Bauglas bekannt und werden z.B. für Industrieverglasungen und Sporthallenverglasungen eingesetzt (siehe DIN EN 572 Teil 7). Sie bestehen im wesentlichen aus U-förmigen Glasbahnen, die in ein Rahmenprofilsystem eingesetzt werden und seitlich mit Silikon abgedichtet werden, so dass eine durchgehende Glasfassade entsteht. Im Gegensatz zu Glasfassaden in Pfosten/Riegel-Konstruktion können Fensterräume ohne Rastermaß in beliebigen Längen endlos und einer Höhe bis ca. 6m ausgefüllt werden. Hierbei wird Glasbahn neben Glasbahn endlos in ein vorgefertigtes Aluminium-Rahmensystem verlegt.

Es gibt einschalige und zweischalige Profilglassysteme. Einschalige Fassaden werden z. B. für einfache Industrieverglasungen eingesetzt, wo keine oder geringe Anforderungen an den Wärmeschutz bestehen (U-Wert ca. 6.0 W/m2K). Zweischalige Verglasungen erreichen bessere Wärmedämmwerte (U-Wert ca. 2.9 W/m²K, bzw. ca. 1,8W/m²K mit Beschichtung) und werden heutzutage vorwiegend eingesetzt, da der Wärmeschutz von Gebäuden an Bedeutung gewinnt. TIMax Dämmeinlagen verbessern den Wärmeschutz des Profilglases weiter auf bis min. 0,85W/m²K und verbessern die Lichtstreueung und den sommerlichen Überhitzungsschutz (g-Wert).

Profilglas ist ’’Offenes Glassystem’’

Da es sich beim Profilglas um ein offenes System handelt (daher ein System mit einem zwar geringen aber ständigen Austausch mit Umgebungsluft), kann eine Edelgasfüllung und eine Beschichtung der Glasinnenseiten mit hochselektiven Wärmeschutzbeschichtungen, wie für Wärmeschutz-Isolierverglasungen üblich, nicht vorgenommen werden. Einzig eine sogenannte feuchtigkeits-unempfindliche Hartbeschichtung (Metalloxydschicht) kann an der Innenseite der Profilglasbahn aufgetragen werden, um den Wärmeschutz zu verbessern. Diese Beschichtung wird industriell seit einigen Jahren umgesetzt, und verbessert den U-Wert des Profilglases auf ca. 1.8 W/m2K.

Sind weitere Verbesserungen der Wärmedämmung nötig, dann können nur noch isolierende Einlagen (TWD), die in den Scheibenzwischenraum der zweischaligen Profilverglasung befestigt werden, eine Optimierung erreichen. Diese Einlagen sollten natürlich lichtdurchlässig und oft auch lichtstreuend sein, um eine gute Raumausleuchtung zu gewährleisten. Immer wichtiger wird auch der Sonnenschutz, da großflächige Verglasungen zu einer unerwünschten starken Erwärmung des Innenraums führen können (bekannt unter Gewächshauseffekt). Daher sollte die Einlage einen niedrigen g-Wert besitzen, und nur einen geringen Teil der Solarstrahlung als Wärme in das Gebäude lassen.

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    Anwendungs- und Projektbeispiele mit
    TWD für Profilglas.

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