Unsere Produkte für Ihre offenen
Bürolandschaften

Die Kandela® Leichtbauwände sind leicht zu montierende Trennwände die durch ihren Wabenkern eine partielle Durchsicht ermöglichen. Es entsteht eine Trennwirkung ohne die Architektur des Raumes einzuschränken. Beleuchtet oder hinterleuchtet entstehen reizvolle Lichteffekte durch die transparente Wabenstruktur im Kern der Paneele.

Interessant ist hierbei, dass mit unseren Kandela-Wandsystemen Trennwände realisiert werden, die nicht aussehen wie eine Wand, aber die Funktion einer Wand erfüllen. Durch ihre Transparenz bleibt die Offenheit der Raumstruktur erhalten, wobei wie bei einer Wand Arbeitsbereiche schalltechnisch abgeschirmt werden.

Durch die guten schallschirmenden Eigenschaften der Waben-Elemente werden diese gerne zur Zonierung in Open Space Bürolandschaften eingesetzt. Durch den zunehmenden Einsatz von Großraumbüros wird die Zonierung und Abschirmung von Schallquellen immer wichtiger. Eine Begründung liefert die neue Akustiknorm für Großraumbüros DIN EN ISO 3382-3. (Mehr Informationen, siehe unten.)

Unsere lichtdurchlässigen Raumtrennsysteme

Neue Akustiknorm für Grossraumbüros –
DIN EN ISO 3382-3

Das Konzept in Großraumbüros ist relativ simpel. Durch den Einsatz von absorbierenden Akustikdecken, Akustikbildern, Deckensegeln oder akustisch wirksamem Möbelfronten wird die Nachhallzeit und damit auch der Grundgeräuschpegel in Büroräumen deutlich herabgesetzt. Dieses wirkt sich zunächst einmal positiv auf das Wohlbefinden aus, da es angenehmer ist in ruhigen, akustisch bedämpften Räumen zu arbeiten.

In den vergangenen Jahren wurde allerdings in Erfahrung gebracht, dass niedrige Nachhallzeiten zwar wichtig sind um den Schallpegel in Büros zu senken, sie führen aber auch dazu, dass die Sprachverständlichkeit in Großraumbüros zum Nachteil erhöht wird. Der Mensch versucht intuitiv, jegliche im Umfeld anfallende Sprachinformationen aufzunehmen und wird dadurch in seinem Arbeitsprozess abgelenkt. Die Auswirkungen sind schlechte Konzentration, Stress und der Abfall an Leistungsfähigkeit.

Die neue Norm DIN EN ISO 3382-3 erfasst nun diese Problematik und liefert messtechnische Methoden hinsichtlich der räumlichen Ausbreitung des Schalls sowie der Ablenkungs- und Vertraulichkeitsabstände auf der Bürofläche. Anhand des STI (Sprachverständlichkeitsindex) wird eine Distanz zur Sprachquelle bestimmt, die aussagt, ab welcher Distanz wieder ohne Ablenkung gearbeitet werden kann. Notwendige Maßnahmen, um die Schallausbreitung von störenden Geräuschquellen zu reduzieren, sind Wandelemente oder mobile Stellwände, die als Zonierung an Schreibtischen ausgeführt werden können.

Akustische Simulationen an identischen Büros mit unterschiedlichen Arten von Zonierungselementen wurden erstellt. Dabei konnte ein zufriedenstellendes Ergebnis nur mit größeren schallschirmenden Elementen erreicht werden. Ideal waren raumhohe transparente Wandelemente. Weitere Informationen dazu finden Sie im Fachartikel Akustikproblem Open Space.

 

Praxisresultat der neuen Norm

»Um in Open Space Büros für die Angestellten gute akustische Arbeitsbedingungen zu erzeugen, ist neben der Bedämpfung des Raumes (durch Schallabsorber) auch die Schallschirmung daher die Verminderung der Schallausbreitung von hoher Relevanz. Nur mit raumhohen oder großflächigen Abschirmungen wie Glas-oder Kunststoffelemente und hohen schallschirmenden Stellwänden werden in Zukunft die erwünschten Zielwerte der Abklingrate erreicht.«