Projekt
Opernfundus Hamburg
Produkt
TIMax® Mesh Sonnenschutzeinlage
Dimension
650 m²
Jahr
2018
Ort
Hamburg
Projektbeteiligte
DFZ-Architekten Hamburg

Opernfundus Hamburg

Fundi und Werkstätten der Hamburger Staatsoper 

mit farbiger Sonnenschutzeinlage im Profilglas


Herford, April 2019. – Auf dem Gelände des neuen Huckepackbahnhofs in Hamburg sind neue Gebäude für die Dekorationswerkstätten, Masken-, Kostüm- und Kulissenfundi der Hamburger Staatsoper entstanden. Geplant hat den Neubau, der die bisher auf drei Standorte verteilten Fundi und Werkstätten zusammenführt, DFZ Architekten. Auf einer Fläche von knapp 20.000 Quadratmetern produziert und lagert die Staatsoper hier Kulissen, Requisiten und Kostüme. Der mit einer klaren, selbstbewussten Architektursprache geplante Entwurf ist geprägt durch eine reduzierte Wahl von Farbe, Form und Struktur. Als Fassadenmaterial wählte DFZ Architekten in Metalloptik beschichtetes Aluminiumblech. Da durch die in die Fassade integrierten Fenster nicht genug Licht in den Innenraum fällt, fügten die Architekten an der Westfassade sowie am Eingangsbereich und an der Nordfassade Profilglaselemente ein. Als lichtdurchlässige Wärmedämmeinlage im zweischaligen Standardaufbau des Profilglases wählten die Architekten die transluzente Wärmedämmung (TWD) TIMax GL-PlusF sowie die Sonnenschutzeinlage TIMax Mesh in schwarz der Herforder Wacotech GmbH & Co.KG zum Einsatz.

Die Profilglaselemente mit der schwarzen Sonnenschutzeinlage fügen sich harmonisch in die beschichtete Aluminiumfassade ein. Das äußerst robuste Produkt mit der Brandschutzklasse B1 bewirkt, dass sich der Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) für direkte Solarstrahlung der Profilglasfassade um bis zu 30 % reduziert.

Die differenziert gekantete Metallfassade erzeugt sowohl aus der Ferne als auch aus der Nähe eine ansprechende Wirkung und stellt als abstrakte Interpretation eines Bühnenvorhanges Bezüge zur Staatsoper her. Die Farbtöne rotbraun und bronze differenzieren die unterschiedlichen Hauptfunktionsbereiche und verleihen ihnen somit ihre eigene Identität. Das Erscheinungsbild der plastisch ausgebildeten Metallpaneele verändert sich im Laufe des Tages durch den unterschiedlichen Schattenwurf der geneigten Flächen. Verfeinerungen in Proportion und Gestalt verleihen dem Ensemble die gewünschte gestalterische Kraft und einen hohen Wiedererkennungswert.

Nutzer:
Hamburger Staatsoper GmbH, (www.staatsoper-hamburg.de)

Architekt:
DFZ Architekten GmbH, Hamburg (www.dfz-architekten.de)

Glasbauer:
Metz GmbH Glas- und Metallbau, Siegen (www.metz-gmbh.net)

Profilglas:
Lamberts LINIT P26/60/7, (www.lamberts.info)