|
|
 |

|
 |
 |

U-Profilglas / Bauglas
Profilglasfassaden sind auch unter dem Begriff Bauglas bekannt und werden z.B. für Industrieverglasungen und Sporthallenverglasungen eingesetzt (siehe DIN EN 572 Teil 7). Sie bestehen im wesentlichen aus U-förmigen Glasbahnen, die in ein Rahmenprofilsystem eingesetzt werden und seitlich mit Silikon abgedichtet werden, so dass eine durchgehende Glasfassade entsteht. Im Gegensatz zu Glasfassaden in Pfosten/Riegel-Konstruktion können Fensterräume ohne Rastermaß in beliebigen Längen endlos und einer Höhe bis ca. 6m ausgefüllt werden. Hierbei wird Glasbahn neben Glasbahn endlos in ein vorgefertigtes Aluminium-Rahmensystem verlegt.
Es gibt einschalige und zweischalige Profilglassysteme. Einschalige Fassaden werden z. B. für einfache Industrieverglasungen eingesetzt, wo keine oder geringe Anforderungen an den Wärmeschutz bestehen (U-Wert ca. 6.0 W/m2K). Zweischalige Verglasungen erreichen deutlich bessere Wärmedämmwerte (U-Wert ca. 2.9 W/m2K) und werden heutzutage vorwiegend eingesetzt, da der Wärmeschutz von Gebäuden an Bedeutung gewinnt.
Im Vergleich zu modernen Wärmeschutz-Isolierverglasungen die einen U-Wert von 1,1 W/m2K und besser erreichen, ist das zweischalige U-Profilglas allerdings ein zwar kostengünstiges und architektonisch interessantes, aber dennoch schlecht wärmegedämmtes Fassadensystem.
| |
|
 |
|