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U-Wert
Der Wärmedurchgangskoeffizient U-Wert (früher k-Wert) kennzeichnet die energetische Qualität eines Fensters. Je kleiner der U-Wert ist, desto weniger Wärme geht durch das Bauteil verloren. Der U-Wert gibt an, wieviel Wärmeenergie bei einer Temperaturdifferenz von einem Kelvin durch einen Quadratmeter Bauteilfläche von der warmen zur kalten Seite fließt.
Fenster mit Einfachglas: U-Wert ca. 5,8 W/(m2K)
Fenster mit luftgefüllter Doppelverglasung:
U-Wert ca. 2,9 W/(m2K)
Halbierung der Energieverluste gegenüber der Einfachverglasung
Fenster mit moderner Wärmedämmausrüstung:
U-Wert ca. 0,6 bis 1,5 W/(m2K)
Dies wird im Wesentlichen durch Gasfüllungen und den Einsatz von speziellen Beschichtungen erreicht, die Infrarotstrahlung reflektieren. Normale Einfachverglasung reflektiert keine Wärmestrahlung. Werte unter 1,1 W/(m²K) werden nur durch Dreifachverglasungen erreicht.
Auswirkung des Neigungswinkels einer Verglasung auf den U-Wert:
Der Neigungswinkel von Verglasungen hat Auswirkungen auf den Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert). Für geneigt eingebaute Isoliergläser kann die Konvektionsströmung bei nur luft- oder gasgefüllten Komponenten zu massiven Einbrüchen im U-Wert führen (nach DIN EN 673 bis zu 45%).
TWD-Isoliereinlagen behalten ihre guten Wärmedämmeigenschaften fast unverändert auch bei geneigtem Einbau im Dachbereich bei.
Zu beachten ist, dass der Nachweis des U-Wertes von Gläsern (rechnerisch als auch messtechnisch) stets in der senkrechten Einbausituation geführt wird.
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